Rezensionen

„7 – Das erste Buch des Spiels“ von Rose Snow

Ihr Lieben,

wer die Vorgeschichte „7 – Wie es begann“ gelesen hat, der wird schon eine ungefähre Vorstellung davon haben, worum es in dieser Reihe geht. Sie ist nicht zwingend erforderlich, um „7 – Das erste Buch des Spiels“ zu lesen, aber ich würde dennoch jedem raten, einen Blick in die Kurzgeschichte zu werfen.

Wir treffen Phoebe 4 Jahre nach den tragischen Ereignissen im Sommercamp wieder. 4 Jahre, in welchen sie viel zu verarbeiten hatte und zu einer starken jungen Frau herangewachsen ist. Wir begleiten sie an die Northside, eine Universität für magisch Begabte und erleben dort spannende Abenteuer wieder. Doch kaum an der Uni angekommen, glaubt sie ihren Augen nicht zu trauen – denn sie hätte nie gedacht, dass sie ausgerechnet an diesem abgeschiedenen Ort ihrer Vergangenheit begegnet. Während der Begrüßung stehen plötzlich der gut aussehende Flynn und sein charismatischer Cousin Collin vor ihr – die Beiden, die sie dort am allerwenigsten erwartet hätte. Doch nicht nur, dass sie nie geglaubt hätte ihnen je wieder zu begegnen; Flynn und Collin haben Rollen an der Universität inne, welche Phoebe im ersten Moment so nicht erwartet hätte. Schnell freunden sie sich wieder an und die Gefühle zu Flynn kommen wieder hoch – sehr zum Missfallen anderer Studenten. Dass dies aber ihr geringstes Problem bleiben wird, das ahnt sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht…

So sehr Phoebe nicht in Verbindung gebracht werden möchte mit der Vergangenheit ihrer Großmutter, welche sie nie persönlich kennengelernt hat, bleibt ihr das dennoch nicht erspart und sie muss sich eingestehen, dass sie selbst mehr mit in der Geschichte steckt, als sie anfangs vermutet und vor allem gehofft hat. In diesem Buch setzt sich Phoebe sehr auseinander mit den Geschehnissen vor 50 Jahren und stellt sich immer wieder die Frage, ob es damals alles doch ganz anders gewesen ist, als sich die Leute erzählen. Es passieren merkwürdige Dinge, die Phoebe sich nicht erklären kann und gegen die sie scheinbar auch nichts in der Hand hat. Sie muss sich den Geistern ihrer Vergangenheit stellen und das sehr zum Leidwesen ihrer Freunde – die mit in der Geschichte stecken – ob sie wollen oder nicht…

Dieses Buch hat mich fast von Beginn an gepackt und ich wollte es nicht zur Seite legen, ich musste einfach wissen wie es weitergehen wird und was in der Vergangenheit tatsächlich passiert ist. Es zog mich einfach in den Bann und ließ mich nicht los, sodass ich es schnell beenden konnte – auch wenn ich das gar nicht wollte 🙂 

Der leichte Schreibstil der Vorgeschichte ist geblieben, sodass man es flüssig lesen konnte. Dennoch nahm es nicht die Spannung der Geschichte, sondern der Spannungsbogen baute sich von Seite zu Seite immer mehr auf und endete – wiederholt – mit einem tragischen Ende, welches ich beim lesen einfach nicht glauben wollte. Auch jetzt noch denke ich mir immer wieder „Nein, das kann nicht sein, das muss noch anders geschehen“ und kann es daher kaum aushalten endlich auch „7 – Das zweite Buch des Spiels“ lesen zu können, denn ich MUSS wissen, wie es weiter geht. Wie die Geschichte ihren Lauf nimmt und vor allem, warum ausgerechnet Phoebe ein solches Schicksal ereilt hat.

An dieser Stelle möchte ich noch Lovelybooks.de dafür danken, dass ihr mir das Buch für eine Leserunde zur Verfügung gestellt habt <3

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