Rezensionen

„Chasing Darkness“ von B. E. Pfeiffer

Ihr Lieben,

zu allererst möchte ich einmal festhalten, wie wunderschön das Cover des Buches einfach ist. Ich liebe diese Farbgestaltung und das leicht Verträumte auf dem Bild sehr und könnte es ewig bewundern. Aber wie wir alle wissen, macht nicht nur das Cover ein gutes Buch aus sondern vor allem der Inhalt und ich muss ehrlich sagen –> WOW! Ich habe bisher fast alle Bücher der Autorin gelesen und ja, ich liebe sie alle sehr, aber mit „Chasing Darkness“ hat Bettina noch mal eine Schippe oben drauf gepackt und noch mehr von dem gezeigt, was sie kann. Die Welt, die sie dort erschaffen hat, hat mich sofort fasziniert und als ich erstmal mit dem Lesen begonnen habe, konnte ich kaum aufhören. Wäre ich nicht so müde gewesen, ich hätte es in einem Rutsch durchgelesen und noch am gleichen Abend beendet – so musste noch der kommende Vormittag herhalten, aber das geht schon in Ordnung 😉

Das Buch habe ich als eBook für eine Leserunde auf Lovelybooks gewonnen und schon bei der Bewerbungsfrage, was ich von Dämonen halte, gab ich als Antwort, dass ich denke, dass es missverstandene Geschöpfe und nicht alle böse sind – ob ich damit richtig lag? 😉 Alana ist eine der besten Dämonenjägerinnen ihres Alters, als sie vom König an den Hof gebeten wird, nichtsahnend, was sie dort erwarten wird. Darius ist der Enkel des Königs, Halbdämon und nicht sehr beliebt. Und Beide verbindet ein Schicksal: Der König fordert ihre Vermählung, um den ewigen Krieg zwischen Menschen und Dämonen endlich zu beendet – und nichts könnte den beiden weniger gefallen als diese Aussicht auf ihre Zukunft.

Alana ist eine starke junge Frau, die weiß, was sie vom Leben will. Nichts bringt sie aus der Ruhe, sie ist immer stark konzentriert, extrem stur und setzt sich für ihr Recht ein. Sie ist unabhängig und lässt sich von keinem etwas sagen, handelt immer nach bestem Gewissen und hasst es, Schwäche zugeben zu müssen.

Darius ist gefühlt das glatte Gegenteil. Wo man bei einem Halbdämon an Grausamkeit und Machtgier denkt, möchte er eigentlich nur anerkannt und nicht für das verurteilt werden, was er ist. Er macht sich oft selbst schlechter als er ist, denkt dass er keine Gefühle zeigen kann, weil man das Dämonen ja schließlich nachsagt und muss immer darum kämpfen, auch nur einen Hauch Anerkennung zu erlangen. Andererseits ist er aber auch unglaublich sympatisch und humorvoll, versucht immer wieder einen Zugang zu Alana zu finden und würde alles für seine Mutter geben, die immer zu ihm gestanden hat.

Die Dialoge zwischen Alana und Darius fand ich immer wieder sehr erfrischend, dieses Gekappel untereinander hat die Geschichte angenehm und locker lesen lassen genau wie Bettinas Schreibstil, der die Geschichte immer weiter vor Spannung nur so strotzen lies und den Leser nicht von der Hand lassen wollte. Als das Buch endete bin ich kurz in ein kleines Loch gefallen, denn ich hätte ewig weiterlesen können. Das Buch lief wie ein Film vor meinen Augen ab und ich wollte nach dem kleinen Wörtchen „Ende“ am liebsten zurückspulen und von vorn starten. Die gesamte Geschichte war einfach unglaublich fesselnd und Dinge, die dabei offenbart wurden, haben mich mit einem offenen Mund dasitzen lassen und konnten kaum glauben, was es für Wendungen nahm, an welche man so gar nicht gedacht hätte. Die Dinge sind nie so, wie man es vorher gedacht hätte und so wird der Leser nicht nur von den Dämonen sehr überrascht.

Für mich ist „Chasing Darkness“ ein gelungenes Fantasy-Buch, von welchem es gern mehr geben könnte. Ganz klare Leseempfehlung 🙂

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