Rezensionen

„Cold-Blooded: Der Geschmack von Blut und Schatten“ von Martin Gancarczyk

Ihr Lieben,

so einige Male habe ich dieses außergewöhnliche Buch auf Instagram und Co gesehen, wurde neugierig darauf und packte es schnell auf meine Wunschliste. Ich habe viele Bewertungen vorab gesehen und dachte mir, wie kann ein Buch so schnell so viel Begeisterung bei den Lesern hervorrufen. Bis ich selbst mit dem Lesen begann und verstand, warum es so viel positiven Zuspruch erfahren hat – es ist einfach ein Meisterwerk und deckt so ziemlich alles ab, was ich von einem guten Buch erwarte. Schon nach den ersten Seiten war es um mich geschehen und ich habe mich vor allem in Martins Schreibstil verliebt, der nicht nur locker und leicht zu lesen ist, sondern auch genau den Humor und Sarkasmus enthält, der mich beim Lesen zum lauten Lachen bringt – zum Glück war ich in diesen Momenten meist allein, sonst hätte ich wohl einige komische Blicke ergattern können 😉

In Cold Blooded begleiten wir vor allem Grayson (bei welchem ich im übrigen immer an Peter Quill aus Guardians of the Galaxy denken musste, so tollpatschig und liebenswert wie er ist) und Wayland, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch füreinander bestimmt sind – allen ist das bewusst, außer den zwei Chaoten, die sich permanent gegen ihre Gefühle wehren, wodurch es zu einigen Neckereien und Konflikten kommt, die es gilt aus der Welt zu schaffen. Martin hat mit den beiden Charakteren gezeigt, dass es der Welt, die er hier erschaffen hat, egal ist, wen wir lieben und dass Geschlechter in der Liebe keine Rolle spielen – also ja, man kann aus diesem Buch auch eine Menge mitnehmen und lernen.

Natürlich dreht sich Cold Blooded nicht nur um die Beziehung zwischen Grayson und Wayland – Cold Blooded sticht außerdem mit einer tollen Fantasy-Geschichte hervor. Martin hat eine Welt in der Zukunft geschaffen, welche von den Schattenwesen „regiert“ wird. Menschen wie Grayson sind Freiwild und nicht viel wert, sie haben ja auch kaum eine Chance gegen die übernatürlichen Feine – nur dass Grayson mehr ist als er dachte. Wir reisen in eine Welt, in welcher Vampire und Hexen gegen Wandler kämpfen – eine Welt, die auf der einen Seite brutal und blutig ist (in welcher ich übrigens keine 5 Minuten überleben würde) – und auf der anderen Seite nichts wichtiger sein könnte als die Spice Girls und Mario Kart. 

Es fällt mir unglaublich schwer in Worte zu fassen, wie gut ich dieses Buch fand – vor allem ohne zu spoilern. Aber ich denke, dass ich hier durch einen tollen Zufall zu einem Jahreshighlight gefunden habe, denn ich kann es jetzt schon kaum erwarten zu erfahren, wie es mit Grayson und Wayland im zweiten Band wohl weitergehen wird.

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