Rezensionen

„Der unsichtbare Freund“ von Stephen Chbosky

 

Ihr Lieben,
vor einiger Zeit wurde ich aufmerksam auf das Buch „Der unsichtbare Freund“ von Stephen Chbosky. Der Klappentext klang ungemein vielversprechend und spannend, ich wollte das Buch unbedingt lesen. Gestartet habe ich es im Buddyread und  wir waren uns Anfangs auch einig: es war alles sehr verwirrend, aber wir waren neugierig darauf, was noch passieren würde, wo das Buch hinführen soll und was alles hinter den vielen Andeutungen und Vermutungen stecken würde.
Ich war Anfangs tatsächlich fasziniert von der Welt, die Chbosky da erschaffen hat, aber diese Faszination schlug um, denn ich merkte schnell, dass hinter dem versprochenen „Roman“ eher ein mystischer Thriller mit Horrorelementen steckt – leider so gar nicht mein Genre.

Ja, ich lese gerne Thriller und ja, umso ‚brutaler‘ umso spannender finde ich sie – allerdings sind dies noch immer realistische Dinge. „Der unsichtbare Freund“ allerdings driftete immer mehr in das Paranormale ab, sodass ich irgendwann eine Atmosphäre beim Lesen spürte, die mich stark an einen Horrorfilm erinnerten. Ich fing an mir verstellte Fratzen vorzustellen, bekam Angst vor der zischenden Frau und auch die Hirsche verband ich immer mehr mit Gruselmomenten. Ich habe kein Problem damit, wenn es ab und an mal etwas gruseliger wird, aber wenn man aus diesem Gefühl kaum noch hinaus kommt, ist es einfach nichts, was ich vertrage und lesen kann.

Kurzum: auf Seite 378 von 909 habe ich das Buch abgebrochen, da ich mich zu stark überreden musste und mich kaum traute weiter zu lesen. Ich werde keine Wertung vornehmen, denn dazu habe ich zu wenig der Geschichte erfahren. Allerdings bin ich der Meinung, dass der Verlag hier definitiv das Genre noch einmal überdenken sollte. Ich habe eigentlich keine schwachen Nerven, aber hier bin ich an meine Grenze gestoßen.

Ging es Jemandem Ähnlich?

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