Rezensionen

„Die Krone von Atlantis“ von Freya von Korff

Ihr Lieben,

wer kennt sie nicht, die Legenden über die versunkene Stadt Atlantis? Jeder von uns ist diesem Mythos auf irgendeine Art und Weise bereits begegnet und in meinem Fall fand ich diese Thematik schon immer interessant, auch wenn ich mich nicht weiter damit beschäftigt habe und eher meist durch Zufall darauf gestoßen bin. So auch in dem Fall des Buches, denn Freya schrieb mich an, ob ich Interesse daran hätte ihr Buch zu lesen und zu rezensieren und allein nach dem Titel war ich schon unglaublich neugierig auf die Geschichte dahinter. Auch der Klappentext versprach viel und daher war ich glücklich in diese Welt abtauchen zu können.

Beim Aufschlagen der ersten Seite sind wir eigentlich sofort mitten im Geschehen. Wir treffen auf Ria beim Diebstahl einer Kette, welche noch eine große Rolle im Verlauf dieser Geschichte haben wird. Ria trifft auf Percy, zu welchem sie sofort eine Bindung verspürt, und auf Gräfin Eleana, Percy’s Ziehmutter. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einem wichtigen Artefakt und einer wichtigen Person – auf welches ich nicht näher eingehen werde, da es zu viel vom Inhalt hergeben würde – jedoch kann ich euch sagen, dass nicht alle so ganz freiwillig bei dieser Reise dabei sein werden 😉

Ria ist ein Charakter, welchen ich nur schwer durchschauen konnte. Auf der einen Seite ist sie aufmüpfig, hat ihren eigenen Kopf und macht eh nur das, was sie möchte – auf der anderen Seite gibt es immer wieder Situationen, in welchen sie zeigt, dass ihr das Wohl der Anderen doch nicht so egal ist, wie sie immer alle glauben lassen möchte. Dies kann aber auch ihrem Alter von 19 Jahren und ihrer bisher eher weniger schönen Kindheit geschuldet sein, dass sie einfach ein sehr unsicherer Mensch ist und evtl davon ablenken möchte.

Percy war durch und durch…durchschaubar. Er ist der Held ohne Rüstung und möchte es allem und jedem recht machen. Mir war er in manchen Situationen zu „glatt“, wenn man es so nennen möchte. Percy wirkte auf mich wie ein typischer Schönling, der bei allen beliebt ist und das auch nur zu gut weiß. In kritischen Situationen jedoch bewahrt er meist einen kühlen Kopf und tut was er kann, um die Personen, die ihm nahe stehen, helfen zu können.

Eleana jedoch ist für mich ein Mysterium. Ich wusste nie so recht, wie ich sie einschätzen soll und auf welcher Seite sie nun steht – ist sie eine der Guten oder eine der Bösen? Es gab immer wieder Momente, die mich an meiner vorigen Einschätzung zweifeln ließen. Wer sie ist und wofür sie steht? Findet es selbst heraus 😉

Für mich war es eine spannende Reise in die Welt um Atlantis, in welche Freya es wunderbar geschafft hat die Mythen und Legenden um diese versunkene Stadt gut einzuarbeiten und auch jemandem wie mir, der das Thema zwar spannend fand, aber sich nie groß damit beschäftigt hat, viel an Hintergrundwissen zu vermitteln, ohne dass es zu viel Theorie wäre und langweilig werden würde. Mir hat das Lesen des Buches sehr viel Spaß gemacht und ich bin jetzt schon sehr gespannt, wie die Reise in Band 2 weitergehen wird, denn das Ende bzw. der Epilog ließ auf viele verschiedene Dinge hoffen bzw. das Schlimmste teilweise schon vermuten – ich freue mich sehr auf die Fortsetzung.

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