Rezensionen

„Die Legende vom Feuermal“ von Ivonne Hufnagl

Ihr Lieben,

unter normalen Umständen wäre ich wohl nie auf „Die Legende vom Feuermal“ aufmerksam geworden, da das Buch nicht durch ein auffälliges Cover ins Auge sticht und ich gestehen muss, dass ich ein Coverkäufer bin. Demnach bin ich sehr glücklich, dass Ivonne mich fragte, ob ich ihr Buch lesen und rezensieren würde, was meine Meinung jedoch nicht beeinflusst. Es ist eine schöne Geschichte, die sich leicht weglesen lässt und neugierig macht, was es denn nun mit dem Feuermal auf sich hat. Aber es hat ebenso auch leichte Schwächen, was jedoch der Leselust keinen Abbruch tut.

Die Geschichte handelt von Klars und Nami, einem Zwillingspärchen, die auf der Zauberschule ihre magischen Fähigkeiten erlernen sollen. Es erinnert in einigen Situationen definitiv an Harry Potter und doch ist es eine gänzlich andere Geschichte. Die beiden Kinder, von welchen wir in der gesamten Geschichte jedoch nicht das Alter erfahren, tragen das Feuermal in sich, welches sehr selten vorkommt. Deswegen haben dunkle Mächte es auf die Beiden abgesehen und Klars und Nami müssen sich mit ihren Freunden den Gefahren stellen. 

Manche der Probleme, die sich den Beiden in den Weg stellten und Spannung beim Lesen hochkommen ließ, waren mir zu schnell gelöst wo hingegen andere Situationen, die für das Geschehen nicht so wichtig waren, in die Länge gezogen wurden, wo ich mir eine bessere Mischung gewünscht hätte, aber das kann reine Geschmackssache sein.

Zu den Charakteren möchte ich gar nicht zu viel sagen, denn beide machen eine starke Entwicklung durch, aber um die zu erläutern, würde ich der Geschichte zu viel vorwegnehmen. Während Nami sehr ruhig und schüchtern wirkt, ist Klars immer wieder laut und teilweise auch aufmüpfig, aber meist mit einem guten Gedanken dahinter, auch wenn man das auf den ersten Blick nicht sieht. Er ist schon sehr an seinem eigenen Erfolg interessiert, aber setzt sich genauso auch für seine Freunde ein und lässt ihnen den Vortritt. 

Was mir vor dem Lesen nicht bewusst gewesen war, ist, dass es sich um eine Geschichte für Kinder und Jugendliche handelt, doch das wurde beim Lesen schnell klar, denn die Sprache ist sehr einfach gehalten. Womit das Buch definitiv punkten konnte, war die Perspektive, aus welcher das Buch erzählt wurde. Normalerweise lesen wir doch alle Bücher meist aus der Sicht des Protagonisten oder aus der Sicht des auktorialen Erzählers. Hier wurde jedoch wurde die Sicht eines Nebencharakters gewählt, der in der Handlung bisher noch keine wirklich große Rolle spielte und doch über alles Geschehen Bescheid weiß (den Grund dafür müsst ihr natürlich selbst heraus finden 😉 ).

„Die Legende vom Feuermal“ ist definitiv mal ein etwas anderes Buch, was ich so nicht erwartet hatte und mich nun gespannt auf den zweiten Band warten lässt.

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