Rezensionen

„Die Prinzessin von Atlantis“ von Freya von Korff

Ihr Lieben,

ach war das schön, endlich wieder nach Atlantis zurück zu kehren. Mir hatte Band 1 „Die Krone von Atlantis“ schon sehr gut gefallen, obwohl dort noch etwas Luft nach oben war. Diese hat Freya in der Fortsetzung aber definitiv gefüllt und mir ein neues Wohlfühlbuch beschert. Wer den Reihenauftakt schon toll fand, der wird „Die Prinzessin von Atlantis“ lieben, denn das Buch steht ganz im Zeichen von Spannung und Gefühl.

2 Jahre sind vergangen, seitdem Ria die Krone von Atlantis entdeckte. 2 Jahre, in welchen sie in Ozeana lebt und versucht mit der Situation klar zukommen, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellte. Immer an ihrer Seite sind ihr Bruder Percy, ihre Freundin Calla und Gräfin Eleana – doch kann sie ihnen auch trauen? Percy und Ria haben es noch immer nicht geschafft sich näher zu kommen; zu groß ist die Wut darauf, dass Ria ihren „Ersatzvater“ hat laufen lassen – ob es wohl ein Wiedersehen geben wird? Ein plötzlicher Mord wirbelt das Leben in Ozeana komplett durcheinander und niemand ahnt, welch großes Geheimnis Ria mit sich rum trägt, das alles ändern könnte.

Was soll ich nur sagen, außer dass ich einfach begeistert von diesem Buch bin? Es konnte mich durchweg gut unterhalten, war an den richtigen Stellen spannend und wurde ruhiger, wenn man es gebraucht hat. Teilweise wusste ich nicht, was mich dort erwartet wird, ich war verwirrt und ahnte nicht, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt. Sie ließ mich sämtliche Emotionen durchleben, so dass ich mit Ria gelacht habe, geweint, ich war mit ihr wütend und habe mich mit ihr gefreut. Ihre Gefühle erahnt man schnell und dennoch hat sie mich mit ihren Taten und Entscheidungen immer wieder überrascht. Dadurch nahm die Handlung schnell an Fahrt auf und ich war wieder mittem im Geschehen, wollte das Buch nicht weglegen, außer wenn ich es musste, da ich unbedingt wissen wollte, wie es wohl weitergehen wird.

Aber nicht nur die Geschichte an sich zog mich in ihren Bann – ich fand es ebenso spannend zu beobachten, wie sich die einzelnen Charaktere immer weiter veränderten, über sich hinaus gewachsen sind. Sei es Ria selbst, die lernen musste, dass man auch mal Hilfe annehmen kann und nichts daran schlimm ist. Percy, der über seinen Schatten springt und versucht, seine Schwester kennen zu lernen und zu verstehen. Oder auch Rider, vom Vollzeitschurken zum fürsorglichen Ersatzvater – ob das möglich ist? Wer weiß das schon 😉 Die Charaktere, welche wir im ersten Band schon kennen lernen durften, haben alle eine Entwicklung durchgemacht – aber ob alle auf eine positive Art? Fest steht, dass ich sehr überrascht war und hoffe, dass es in einigen Punkten noch einmal eine Wendung geben wird.

Freya hat einen unglaublich angenehmen Schreibstil, dass man flüssig durch die Seiten kommt und der Fokus beim Lesen wirklich auf der Geschichte liegt, man nicht über merkwürdige Formulierungen etc stolpert sondern voll und ganz dem Geschehen folgen kann und in den Bann gezogen wird. Wir lernen wieder Einiges über die Sagen und Märchen von Atlantis, gehen auf die Spurensuche und entdecken Geheimnisse, die vielleicht auch lieber geheim hätten bleiben sollen. Eine tolle Fortsetzung die Lust auf den nächsten Band macht.

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