Dies und Das

Fantasy und die Welt der Vampire

Ihr Lieben,

wie ihr wisst gehört Fantasy für mich zu den Genres, die ich am liebsten und vor allem am meisten lese. Ich liebe es einfach in fremde Welten abzutauchen und mich dem Gedanken des Übernatürlichen hinzugeben. Seitdem ich begonnen habe zu lesen, war Fantasy für mich immer präsent – vielleicht dachte ich damals auch, dass Bücher immer fremde Welten enthalten müssen. Nun gibt es so viele übernatürliche Wesen und immer kommen neue dazu, welche man noch nicht kannte. Doch für mich am beständigsten in der ganzen Zeit waren Vampire. Sie begleiten mich seit meiner frühesten Jugend und auch heute tauche ich noch unglaublich gern in ihre Welten ein, die jedes Mal aufs Neue so unterschiedlich sind, dass man trotz der bekannten Wesen immer fasziniert auf die Geschichten blicken kann. Zwar hat sich mein Geschmack in der Richtung weiterentwickelt, so lese ich heute nicht mehr nur die bekannten Jugendbücher in dem Genre, aber dennoch freue ich mich auch heute noch, wenn ich Edward Cullen aus Twilight, den Salvatore-Brüdern aus Vampire Diaries oder auch Zoey Redbird aus House of Night begegne.

Geschichten um Dracula waren mir meist zu schauerlich, sodass ich mich bei dem wohl bekanntesten aller Vampire nicht wirklich auskenne, aber bei den „moderneren“ Versionen sind mir einige mehr bekannt. Ich finde es einfach faszinierend, in welcher Art und Weise Vampire dargestellt werden können – mal als brutalste Blutsauger ohne Herz und Gefühl, sodass sich jeder vor ihnen in Acht nehmen muss. In anderen Geschichten sind sie jedoch gutherzige Wesen, wollten keinen Menschen verletzen und finden andere Wege zu überleben. Oft begegnen sich auch beide Arten in der gleichen Geschichte und spalten somit die Ansicht der Leser, dass Vampire nur gut oder nur böse sein könnten – denn wie wir alle wissen, es ist beides möglich. 

Vampire begegnen uns aber nicht mehr nur in Büchern, da viele der Geschichten heute verfilmt wurden und uns somit auch auf der großen Leinwand begeistern möchten. So wurden Bücher wie Twilight, Vampire Diaries oder auch Vampire Academy verfilmt und ja – ich liebe diese filmischen Umsetzungen sehr 🙂 Auch wenn die Wahl der Schauspieler mich vielleicht nicht in jeder Variante überzeugen konnte, habe ich sie mir doch gern angeschaut und freue mich immer, auf diesem Wege „alte Bekannte“ zu treffen.

Dieser Artikel ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Audible entstanden. Da ich mittlerweile auch unglaublich gern Hörbücher höre, wollte ich euch gern unten ein paar Beispiele zeigen, welche tollen Geschichten ihr entdecken könnt – ob als Buch oder Hörbuch, das ist jedem selbst überlassen 🙂

 

„The Vampire Diaries“ von L. J. Smith“

Dies ist wohl die Vampir-Geschichte, die meine eigene Meinung Zwiegespalten zurück lässt. Auf der einen Seite habe ich die Bücher in meiner Jugend verschlungen – ich fand sie grandios und wollte immer weiter lesen. Auf der anderen Seite habe ich später die gleichnamige Serie geschaut und war im nachhinein von den Büchern nicht mehr ganz so begeistert. Vielleicht lag es daran, dass ich älter wurde und andere Ansprüche an Bücher hatte. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich die Serie bis heute wahnsinnig liebe und gar nicht sagen kann, wie oft ich sie schon angeschaut habe. Es war für mich die perfekte Besetzung und auch die Umsetzung von Buch zu Serie ist einfach grandios. Es wurde Vieles abgeändert und hatte irgendwann nicht mehr viel mit dem Originalbuch zu tun. Dennoch war der Kern der Geschichte der Gleiche.

Es geht um Elena Gilbert, ein junges Mädchen aus der amerikanischen Kleinstadt Mystic Falls, die sich schnell zu dem neuen Schüler ihrer Schule – Stefan Salvatore – hingezogen fühlt. Nach ersten Annäherungen taucht Stefans Bruder Damon in der Kleinstadt auf und das Chaos ist vorprogrammiert. Elena wird in eine Welt hineingezogen, an welche sie nie geglaubt hat und findet sich plötzlich in Situationen wieder, die für sie einfach unvorstellbar sind. Sie und ihre Freunde haben einige Hürden zu bekämpfen und begeben sich immer wieder in gefährliche Situationen. 

In Vampire Diaries erleben wir eine Welt, in welcher das Mystische, das Geheimnisvolle langsam beginnt und man im weiteren Verlauf immer mehr bemerkt, wie sehr alle Familien miteinander in das Übernatürliche Verwickelt sind. Alles ist miteinander verwoben und so kommen immer wieder Situationen, die man nicht hätte vorausahnen können. Es ist eine spannende Reise mit ganz viel Gefühl. 

 

 

„House of Night“ von P. C. Cast und Kristin Cast

Diese Reihe habe ich auch vor vielen vielen Jahren gelesen und geliebt – auch wenn ich sie bis heute nie beendet habe. Die ersten Bücher waren einfach grandios und ich habe eines nach dem anderen durchgesuchtet. Irgendwann kam der Punkt, an welchem es mir zu „abgedreht“ wurde und ich habe den Faden an der Story verloren. Dennoch finde ich, dass diese Bücher einiges mehr an Aufmerksamkeit verdient haben und definitiv gelesen werden sollten, denn es ist tolle Jugendbuch-Fantasy, in deren Geschichte man sich gut verlieren kann. Ich bin auch der festen Überzeugung, dass ich die Reihe rereaden werde und somit auch die letzten 3 fehlenden Bände endlich kennenlerne, denn man sollte sich ja nur ein Urteil bilden, wenn man die gesamte Geschichte kennt – nicht wahr? 🙂 

In dieser Reihe begleiten wir Zoey Redbird, die als Jungvampire an das Internat „House of Night“ gekommen ist, um neben normalen Unterrichtsfächern auch ihre Fähigkeiten als Vampir zu erlernen. Wie in anderen Büchern dieser Art auch, dreht sich das Buch natürlich auch um Beziehungsprobleme der Jugendlichen. Zoey ist aber alles andere als ein normaler Jungvampir, denn sie hat ihre Gabe direkt von der Göttin Nyx erhalten, weshalb sie schnell zur Anführerin der „Töchter der Dunkelheit“ wird. Es lauern immer mehr Gefahren im Internat, Schüler und Lehrer sterben auf unerklärliche Weise, doch die Schulleiterin scheinen diese Geschehnisse nicht zu interessieren. Ob Zoey den drohenden Krieg zwischen Menschen und Vampiren verhindern kann?

 

 

„Vampire Academy“ von Richelle Mead

Eine Reihe, die in meinen Augen deutlich zu wenig Beachtung bekommt, obwohl sie diese mehr als verdient hat. Ich bin während meiner Abi-Zeit durch eine Mitschülerin auf die Bücher aufmerksam geworden und nach den ersten paar Seiten habe ich mich direkt in die Geschichte verliebt, weil sie damals etwas für mich vollkommen Neues war und direkt begeistern konnte. Durch diese Bücher habe ich mich in den Schreibstil von Richelle Mead verliebt und hoffe, dass ihre Werke die Anerkennung finden werden, die sie mehr als Verdient haben. Der erste Band wurde zwar verfilmt, aber dieses Projekt wurde leider nicht weitergeführt, obwohl ich die Umsetzung wirklich klasse fand. Auch die zugehörige Reihe „Blood Lines“ spielt in dieser Welt, jedoch habe ich diese Bücher bisher nicht nicht gelesen – werde ich dann wohl demnächst mal nachholen, aber vorher möchte ich mich noch einmal der Hauptreihe widmen 🙂

In der Vampire Academy leben Moroi (die „guten“ Vampire) zusammen mit Dampyren und gehen ihrem normalen Schulalltag nach. Doch es gibt auch Strogoi, die Vampire, denen ihr Handeln egal ist und sie Menschen aufs brutalste beißen, ob mit oder ohne Erlaubnis interessiert sie dabei nicht.  Moroi ernähren sich jedoch nur von Spendern – Menschen, die sich freiwillig beißen lassen. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Lissa – die Moroi-Prinzessin – und Rose – Dampyr und Lissas beste Freundin, welche für den Schutz der Prinzessin  verantwortlich ist. Die beiden sind stark miteinander verbunden, so kann Rose Lissas Gedanken lesen und spürt ihre Gefühle. Nach einer zweijährigen Flucht kommen sie zurück an die Schule. Rose ist so stark mit ihrem Training zurück, dass sie Extraunterricht bei Dimitri bekommt – und sich prompt in ihn verliebt. Doch ein gemeinsames Schicksal lässt sie nicht zusammen sein.

 

 

„Twilight“ von Stephenie Meyer

Ich denke mal zu Twilight muss ich gar nicht so viel sagen. Fast jeder von uns kennt diese Reihe. Ob als Film oder Buch, vor 12/13 Jahren kam man an dieser Geschichte kaum vorbei und auch heute genießt sie noch eine große Fangemeinde. Ich bin damals ins Kino, da meine Mama den Film unbedingt sehen wollte, hatte aber vorher noch so gar nichts davon gehört. Aber sobald dieser erste Film zu Ende war, begann ich die Bücher zu lesen und verliebte mich in die Geschichte. Ich glaube bis heute gibt es keine Filme zu Vampiren, die ich öfter gesehen habe, denn mindestens einmal im Jahr überkommt es mich und ich muss die Filme sehen. Auch wenn ich die Besetzung im Nachhinein nicht optimal finde, liebe ich einfach das Gefühl zurück nach Forks zu kommen. Man weiß, was einen erwartet und ich liebe es.

Es geht um Bella Swan, die aus dem sonnigen Phoenix ins verregnete Forks zu ihrem Vater zieht. Sichtlich unwohl kommt sie als Neue in die Schule, findet dort aber direkt Anschluss. Nur der geheimnisvolle Edward Cullen scheint anfangs etwas gegen sie zu haben, was sich jedoch schnell legt. Dennoch umgibt ihn etwas, das Bella neugierig macht. Durch Zufall wird sie Zeuge seiner schnellen Reaktionsfähigkeit und sie geht der Sache auf die Spur. Schnell ist ihr klar, dass Edward anders ist. Alle Hinweise deuten darauf, dass er ein Vampir ist – doch so etwas gibt es doch gar nicht? Nach einer Konfrontation reden sie offen miteinander und verlieben sich. Doch sie müssen sich einigen Gefahren stellen und für Bella geht es dabei um Leben und Tod.

 

 

Und zu guter Letzt…

Es gibt natürlich noch weitaus mehr Vampirgeschichten. Die Auswahl ist riesig und man kann sich nur schwer auch eine kleine Anzahl begrenzen. Ich hätte natürlich auch Reihen wie Shadowhunters, Stadt der Finsternis oder Shadowfalls Camp nennen können, jedoch geht es dort um weitaus mehr übernatürliche Wesen als in den genannten und die Vampire selbst stellen dort oft nur Nebenfiguren dar. Dennoch sind auch diese Bücher nicht außer Acht zu lassen, denn sie sind ebenso unterhaltsam wie spannend und definitiv für alle Fantasy-Fans gedacht. Viele sagen heute, dass die Zeit der Vampire vorbei sei – sowas liest doch heute keiner mehr – aber ist das wirklich so? Kann man sagen, dass eine solche Ära zu Ende geht? Ich denke nicht. Klar, vor gut 15 Jahren war der Markt übersättigt mit Geschichten über Vampire, denn jeder wollte auf den Erfolg von Twilight mit aufspringen, aber ich denke nicht, dass diese Wesen heute unbedingt weniger Beachtung bekommen. Vielleicht gibt es nicht mehr die Anzahl an neuen Büchern wie damals, aber viele von uns Lesern widmen sich auch heute noch gern den alten Werken und lassen so die Geschichten durch Blogbeiträge, Insta-Stories oder auch Cosplays wieder aufleben. 

Für mich werden Vampire immer zu meinen liebsten übernatürlichen Wesen zählen. Ich habe ihre Geschichten damals geliebt und ich liebe sie noch heute sehr, denn ich finde diese Geschöpfe und ihre verschiedenen Arten einfach faszinierend. Kein Wesen wird in Büchern so unterschiedlich dargestellt wie ein Vampir. Mal glitzert er in der Sonne, mal darf er gar nicht raus. In anderen Geschichten gibt es Möglichkeiten mit einem Ring an die Sonne zu treten oder man wird durch das Trinken von Engelsblut zu einem Tageslichtler. Es gibt die unterschiedlichsten Arten und Beschreibungen und daher finde ich diese Wesen einfach unglaublich spannend.

Wie seht ihr das? Sind Vampire für euch noch interessant? Oder war es für euch damals eine Reizüberflutung und ihr könnt mir diesen Wesen heute nicht mehr viel anfangen? Ich freue mich über eure Kommentare

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