Rezensionen

„Glanz der Dämmerung“ von Jennifer L. Armentrout

Ihr Lieben,

nachdem die ersten beiden Bände der Götterleuchten-Reihe von Jennifer L. Armentrout für mich kleine Highlights waren, habe ich mich mit diesem Band echt schwer getan. Es kann sein, dass ich mir selbst keinen Gefallen getan habe, zwischendurch von ihr „Blood & Ash“ zu lesen – ein Buch, welches mich einfach umgehauen hat – da ich nun weiß, wie gut sie einfach wirklich schreiben kann. Vielleicht war es aber auch einfach nicht die richtige Zeit für mich und dieses Buch – so wirklich Freunde sind wir jedenfalls nicht geworden, was ich schon sehr schade finde.

Klappentext: Der Krieg gegen die Titanen geht in die nächste Runde. Aber die entfesselten Mächte der Unterwelt sind das geringste Problem für Halbgöttin Josie. Ihr geliebter Seth hat sich zum allmächtigen »Göttermörder« gewandelt, stärker und gefährlicher als selbst die Olympier. Nur Josie glaubt noch daran, dass er der Finsternis widerstehen kann und auf der Seite des Lichts kämpft. Doch wenn sie falschliegt, könnte Seth das Ende für die Ära der Götter bedeuten…

Was soll ich sagen? Nach dem Ende vom vorigen Band war ich einfach gespannt, wie das Abenteuer weitergehen wird und mit welchen Erlebnissen, Wendungen etc. die Autorin uns noch überraschen kann. Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich, dass auch dieser Band wieder Fantasy sein wird, wie ich sie liebe – doch ein Ereignis zwischen Josie und Seth steht diesmal im Fokus der Geschichte und hat mir teilweise leider den Spaß am Weiterlesen geraubt, da es für mich hier einfach nicht so richtig passen wollte. Es ging kaum noch um den Kampf gegen die Titanen, obwohl das genau das war, worauf ich mich so gefreut habe. Herauszufinden, was die Halbgötter wirklich bewirken können. Schauen, wo sich die letzten von ihnen wohl befinden. Mich mit Seth, Josie, Alex und Aiden in den Kampf stürzen, um die Titanen schlussendlich zu Fall zu bringen. Aber auf diese Hoffnungen musste ich zum großen Teil leider verzichten.

Ansonsten kann ich sagen, dass ich Seth und Josie nach wie vor als Charaktere sehr mag. Die Art, wie sie miteinander umgehen – wie sie Rücksicht aufeinander nehmen und immer um das Wohl des Anderen besorgt sind, zeigt, wie tief die Verbindung zwischen ihnen wirklich geht und deckte damit den Romance-Anteil dieser Reihe richtig ab. 

Auch der Schreibstil der Autorin ist wie gehabt leicht zu lesen und genau das Richtige, wenn einem gerade nicht nach komplexen Welten ist und man einfach eine Geschichte lesen möchte, die auch zwischendurch passt – bei welcher man alles um sich herum vergessen kann.

Unabhängig davon, dass mich dieser Band nicht so überzeugen konnte wie die vorigen, kann ich ihn aber dennoch empfehlen, denn ich kann schon so viel sagen – das Finale war dann wieder besser 🙂

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