Lesemonate

Lesemonat April 2020

Ihr Lieben,

durch die Situation, in welcher wir uns alle zu dieser Zeit befinden, hatte ich im April eine Menge Zeit zum Lesen, da ich mich in Kurzarbeit befinde und nur 2-3 Tage die Woche arbeiten gegangen bin. Neben Serien suchten habe ich mich da natürlich am liebsten in meine Bücher verkrochen und neue Welten entdeckt.

Insgesamt habe ich im April 11 Bücher gelesen – 8  davon waren Printausgaben und 3 eBooks, obwohl ich ja doch am liebsten zu einem richtigen Buch greife. Ich mag es einfach mehr, wenn ich die Seiten wirklich umblättern kann und gerade wenn es Karten oder Legenden in den Büchern gibt, dann gucke ich sie mir auch mitten in der Geschichte gern noch einmal an, was sich bei eBooks immer etwas schwieriger gestaltet 😉

 

1. „Niemalswelt“ von Marisha Pessl (Hardcover, 18,00€, 379 Seiten)

Lange lag dieses Buch ungelesen bei mir im Regal und durch einen spontanen Buddyread wurde es dort endlich befreit. Ich war begeistert von der Geschichte. Klar hatte es auch seine Fehler und ich möchte ungern zu dieser Gruppe an „Freunden“ gehören, dennoch konnte ich es kaum aus der Hand legen, da das Geschehen durchweg spannend war.

 

2. „Der Tattoosammler“ von Alison Belsham (Taschenbuch, 10,00€, 471 Seiten)

Auch dieses Buch war ein Buddyread und wir haben uns beide viel davon erwartet. Es hat sich zwar gut lesen lassen, man kam leicht und flüssig voran, jedoch ist nicht sonderlich viel geschehen und da Buch glich eher einem Krimi denn einem Thriller. Es war eine gute Idee mit viel Luft nach oben.

 

3. „Die Traumdiebe“ von Cherie Dimaline (Hardcover, 15,00€, 299 Seiten)

Ich habe selten ein solch langweiliges Buch gelesen. Das Cover hat mich total angesprochen und auch der Klappentext klang vielversprechend, jedoch hatte ich das Gefühl, dass man auf diesen fast 300 Seiten ausschließlich eine Gruppe Indianer dabei beobachtet, wie sie durch den Wald stampfen und sich verstecken, ohne dass wirklich etwas passiert. Muss man nicht gelesen haben.

 

4. „Americas Next Magician“ von Isabel Kritzer (Taschenbuch, 14,90€, 409 Seiten)

Auf den finalen Teil der Dilogie war ich sehr gespannt, da das Ende von Band 1 ja wirklich überraschend war. Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn ich durch die Schreibweise leider nur schleppend voran kam. Wäre es für mich leichter gewesen zu lesen, hätte es auch den 5. Stern bekommen, da die Handlung mich wirklich überzeugen konnte.

 

5. „Der Klang des Herzens“ von Jojo Moyes (eBook, 14,99€, 456 Seiten)

Auf die Bücher von Jojo Moyes habe ich mich immer gefreut, da sie stets eine Achterbahnfahrt der Gefühle sind. Leider habe ich das Gefühl hier etwas vermisst, es kam nicht so rüber, wie man es von der Autorin gewohnt ist. Auch konnte ich mich nicht mit der Protagonistin anfreunden, da sie für ihr Alter einfach unreif und naiv ist. Die Idee hat mir aber dennoch gut gefallen.

 

6. „Luce 1“ von Doreen Hallmann (Taschenbuch, 13,95€, 348 Seiten)

Romantasy habe ich ja in diesem Jahr erst für mich entdeckt und wie ich finde, sollte Luce von allen gelesen werden, die dieses Genre lieben. Bis auf Jules mochte ich die Charaktere unglaublich gern und auch die Handlung konnte mich zu 100% überzeugen. Ich habe mitgefiebert und flog nur so durch die Seiten. Definitive Leseempfehlung!

 

7. „Chasing Darkness“ von B.E. Pfeiffer (eBook, 3,99€, 341 Seiten)

Bettinas Bücher konnten mich bisher ja immer überzeugen, aber dieses hier ist in meinen Augen definitiv ihr bestes Werk! Ich konnte die Geschichte einfach nicht aus der Hand legen, ich musste immer weiter lesen um zu erfahren, was noch passiert und wie die Geschichte ausgehen wird. An alle Fantasy-Fans –> unbedingt lesen, ihr verpasst sonst eine tolle Geschichte!

 

8. „Die Magischen Bücher – Zwergendorf“ von Chrissy Em Rose (eBook, 4,99€, 249 Seiten)

Eine fantastische Fortsetzung zu einem fantastischen Reihenauftakt. Ich bin verliebt in diese Welt, die Chrissy hier erschaffen hat und es macht mir unglaublich viel Freude Leandra und ihre Freunde auf ihren Abenteuern zu begleiten. Der zweite Band steht dem ersten in nichts nach und hat mir eine tolle Lesezeit gebracht. Bin neugierig auf die Fortsetzung und kann nur eine Leseempfehlung aussprechen.

 

9. „Neuschnee“ von Lucy Foley (Taschenbuch, 15,00€, 428 Seiten)

Der Klappentext versprach eine tolle Geschichte und ich hatte mich auf einen Thriller gefreut, jedoch ähnelte das Buch eher einem Drama und die Thrillerelemente haben auf sich warten lassen. Wäre es einem anderen Genre zugeteilt gewesen, wäre meine Bewertung wohl anders ausgefallen, aber im Bereich der Thriller konnte das Buch leider nur mittelmäßig überzeugen.

 

10. „Prefix of Death“ von Jill H. Heinrichs (Hardcover, 24,90€, 390 Seiten)

Bücher übers Gaming etc würden mich im Normalfall nicht wirklich ansprechen, aber dieses Buch hat dennoch Spaß gemacht zu lesen. Es war nicht alles schlüssig und hatte auch seine Längen, jedoch war es für Leute wie mich, die sich in der Gamingwelt nicht auskennen, gut nachvollziehbar und ich hatte Spaß am Lesen.

 

11. „Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters“ von Christelle Dabas (Hardcover, 18,00€, 535Seiten)

Lange bin ich um dieses Buch rumgeschlichen. Ich hatte viel Gutes davon gehört und dementsprechend waren meine Erwartungen auch sehr hoch, jedoch wurden diese nicht erfüllt. Es hatte einen tollen Start, der Lust auf Mehr gemacht hat, jedoch zog es sich dann ewig in die Länge und auch das Ende hätte etwas spannender ausfallen können. Ich hoffe auf Mehr ab Band 2. 

 

Es war ein Monat mit Highlights und ein Monat mit Flops, also sehr durchwachsen. Bei der Menge an Büchern, die ich mittlerweile lese, denke ich allerdings auch, dass es so kommen muss, denn man kann nicht von jedem Buch begeistert sein, es gibt immer wieder Bücher, die den eigenen Geschmack nicht treffen, die nicht gut umgesetzt sind oder an welche man einfach nicht ran gekommen ist – ebenso ist es ja auch in der Filmwelt. Ich bin dennoch zufrieden und freue mich über die neuen Highlights, die ich finden konnte. Wie sah euer Monat April aus?

 

 

 

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