Lesemonate

Lesemonat März 2020

Ihr Lieben,

könnt ihr glauben, dass nun auch schon wieder der März vorbei ist? Gerade in der aktuellen Zeit vergehen die Tage nur umso schneller und ich frage mich am Ende jeden Tages, was ich eigentlich gemacht habe. Seit nun 2 Wochen bin ich in Kurzarbeit, habe viel viel dieser Zeit damit verbracht zu lesen. Wo ich Anfang März noch dachte, dass ich kaum ein Buch zu beenden schaffe, weil die Arbeit mich so sehr eingenommen hat (ich meine, 1 1/2 Wochen für ein Buch habe ich schon Ewigkeiten nicht mehr gebraucht und habe meinen SuB daher schon gehässig lachen sehen), habe ich in der Zeit zu Hause dann doch eine Menge geschafft und bis auf „Ezlyn“ waren es tatsächlich nur Rezensionsexemplare.

Insgesamt habe ich 9 Bücher gelesen, bin also sehr zufrieden mit dem Ergebnis und es waren wirklich tolle Bücher dabei. Natürlich war nicht jedes ein Highlight, aber es war auch keines dabei, welches ich schlecht fand. Unsinnig – ja, aber schlecht? Nein, definitiv nicht, denn auch wenn es mich „Storymäßig“ vllt nicht wirklich abholen konnte, war „Wer isst die Kuh?“ dennoch sehr gut geschrieben.

 

1. „Nordblut“ von Mira Valentin (eBook, 12,99€, 376 Seiten)

Es war mein erstes Buch von Mira und es konnte mich sofort für sich überzeugen. Spannend von der ersten Seite an, hatte ich anfänglich zwar meine Probleme die Charaktere auseinander zu halten, aber alles führte zusammen und ergab eine Story, die mich einfach sehr begeistert hat und ich freue mich nun auf die Fortsetzung.

 

2. „Shadowscent“ von P.M. Freestone (Hardcover, 18,00€, 496 Seiten)

Ich hatte bei diesem Buch anfänglich meine Bedenken, dass die Gerüche, die in dieser Welt eine große Rolle spielen, zu detailliert beschrieben sein könnten, aber es war genau auf den richtigen Punkt angedeutet und hat sich zu einer tollen und spannenden Reise entwickelt. Ich bin auf Band 2 gespannt.

 

3. „Der Insasse“ von Sebastian Fitzek (Taschenbuch, 11,99€, 384 Seiten)

Wie jeder Fitzek war es ein spannender aber teils auch abgedrehter Psychothriller, der mich beim Lesen an „Shutter Island“ erinnert hat, aber dennoch – für mich – nicht wirklich vorhersehbar war. Ab einem bestimmten Punkt konnte man zwar einiges erahnen, aber alles in allem hat das Lesen mir sehr viel Freude bereitet.

 

4. „Ezlyn“ von Karolyn Ciseau (Taschenbuch, 14,00€, 384 Seiten)

Durch einen spontanen Buddyread habe ich das Buch begonnen, ohne dass ich es wirklich auf dem Schirm hatte, aber es hat mir unwahrscheinlich viel Freude bereitet zu lesen und es ist mehr als nur eine Träne geflossen. So grausame Stellen es zeitweise hatte, so wundervolle Momente gab es aber auch. Klare Leseempfehlung!

 

5. „Die Krone von Atlantis“ von Freya von Korff (eBook, 12,99€, 358 Seiten)

Wer gerne über die versunkene Stadt Atlantis liest und dazu noch spannende Abenteuer mit etwas Magie mag, der wird dieses Buch lieben und kommt definitiv auf seine Kosten. Anfangs noch skeptisch entwickelte die Geschichte sich zu einem Buch, welches ich kaum noch aus der Hand legen wollte. Hoffentlich kommt bald Band 2, dass wir erfahren, wie es weitergeht.

 

6. „Wie ein einziger Tag“ von Nicholas Sparks (Taschenbuch, 9,99€, 240 Seiten)

Auch bei wiederholtem Lesen liebe ich diese Geschichte sehr. Für mich schafft es kaum ein Autor die Gefühle der Charaktere so anschaulich zu beschreiben, ohne sie kitschig wirken zu lassen und dem Leser doch das Gefühl zu geben, dass es alles echt ist und keine erfundene Lovestory. Eines der tollsten Bücher unserer Zeit.

 

7. „Projekt 1 – Spring“ von Celina Weithaas (Taschenbuch, 16,99€, 500 Seiten)

Anfangs wusste ich nicht, was mich bei diesem Buch erwarten würde. Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um in die Geschichte zu finden und den „roten Faden“ der Geschichte zu entdecken. Es fiel mir sehr schwer das Buch zu bewerten, da ich es auf der einen Seite grandios fand, auf der anderen jedoch auch sehr verwirrend. Dennoch freue ich mich auf die Fortsetzung.

 

8. „Solange du da bist“ von Marc Levy (Taschenbuch, 9,99€, 288 Seiten)

Viel zu wenig geachtet sollte in meinen Augen jeder die Bücher von Marc Levy kennen. Sie stecken voller Liebe und Gefühl, Humor und auch ein Hauch Kitsch, aber wer sich darauf einlässt, wird fantastische Geschichten erleben. „Solange du da bist“ ist eines dieser Bücher, welches man regelrecht verschlingt, auch wenn man die Geschichte dahinter schon kennt.

 

9. „Wer isst die Kuh“ von Lars Joppich (Taschenbuch, 3,79€, 112 Seiten)

Ich habe wirklich noch nie ein Buch gelesen, welches so wenig Sinn ergeben hat wie dieses, aber da die Idee dazu an einem Glühweinstand entstanden ist, habe ich auch keine tiefgründige Geschichte erwartet. Dennoch hat es sich gut gelesen, da der Autor sehr humorvoll schreibt und somit einige Lacher für seine Leser parat hält.

 

Ihr seht, es ist so einiges an Büchern zusammen gekommen im vergangenen Monat und ich hoffe, dass es genauso im April weitergehen wird. Ich gehe zwar kommende Woche tatsächlich 2 Tage arbeiten, aber dennoch bietet der April viele viele Tage Zeit, an welchen wir uns alle unserer Lieblingsbeschäftigung widmen können – dem Lesen. Also ihr Lieben, passt auf euch auf und bleibt gesund

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