Lesemonate

Lesemonat Mai 2021

Ihr Lieben,

zwar sind nun schon einige Tage im Juni vergangen, aber dennoch möchte ich euch meinen Lesemonat Mai nicht vorenthalten, denn auch in diesem Monat ist wieder so einiges zusammen gekommen 🙂

Insgesamt habe ich 14 Bücher gelesen, alles Printausgaben und 9 davon waren Rezensionsexemplare. Ich hatte Highlights dabei aber auch Geschichten, die mich nicht so ganz überzeugen konnten oder womit ich einfach nicht richtig warm wurde. Aber bei der Menge der Bücher, die ich mittlerweile lese, ist es auch vollkommen in Ordnung, wenn nicht jedes Buch eines ist, welches man empfehlen würde oder wo ein Reread in Frage kommt – aber was hab ich gelesen?

 

 

1. „Die Legende von Enyador“ von Mira Valentin (381 Seiten)

Ein spannender Reihenauftakt, der mich durch die Seiten hat fliegen lassen. Die Welt, die Mira hier erschaffen hat, hat mich vollends in den Bann gezogen und auch die Story ist mir auf diese Art und Weise noch nicht begegnet. Ich freue mich nun sehr darauf, bald auch den zweiten Band zu lesen.

 

2. „Jeder Anfang mit dir“ von Marc Levy (410 Seiten, Rezensionsexemplar)

Mit diesem Buch habe ich mich anfangs leider sehr schwer getan. Mir waren die Szenenübergänge zu schnell, zu sprunghaft und die Beziehungen der Charaktere untereinander zu oberflächlich. Aber es hat sich gelohnt, dran zu bleiben, denn ich konnte mich immer weiter in der Geschichte verlieren.

 

3. „Kaleidra – Wer das Dunkel ruft“ von Kira Licht (545 Seiten)

Was für ein Reihenauftakt – ich war direkt begeistert. Zwar wurde gerade im ersten Band noch eine Menge erklärt, weshalb es immer wieder Phasen gab, in welchen nicht so viel passiert ist, aber es war dennoch gut in die Geschichte eingebaut, ohne dass es langweilig wurde. Auch die Protagonisten waren für mich durchweg authentisch.

 

4. „Throne of Glass – Die Erwählte“ von Sarah J. Maas (476 Seiten)

Ich bin mit gemischten Gefühlen an dieses Buch gegangen, da ich schon sehr viel unterschiedliche Meinungen gehört habe. Ich musste mich auch erstmal zurechtfinden und schauen, wo die Geschichte hinführen wird, aber dann konnte ich anfangen, das Geschriebene zu genießen und habe mich auch auf Band 2 gefreut.

 

5. „Erwachen des Lichts“ von Jennifer L. Armentrout (431 Seiten, Rezensionsexemplar)

Dies war einer dieser Reihenauftakte, bei welchen ich froh war, dass ich direkt weiterlesen konnte. Eine ruhige, aber sehr gefühlvolle Geschichte über griechische Götter – so wie ich es liebe. Ich mochte die Protagonisten unwahrscheinlich gern und konnte die Geschichte kaum zur Seite legen – große Empfehlung!

 

6. „Plötzlich Fee – Sommernacht“ von Julie Kagawa (495 Seiten)

Hier fand ich den Anfang des Buches sehr stark, aber es wurde mir dann irgendwann zu viel. Dieses hin und her, jedes Kapitel war man an einem anderen Ort und stand vor einer neuen Bedrohung – es ging mir einfach zu schnell und ich habe lange kein Ziel gesehen, wo das Buch hinführen wird.

 

7. „Kaleidra – Wer die Seele berührt“ von Kira Licht (467 Seiten, Rezensionsexemplar)

Auch dieser zweite Band konnte mich begeistern, denn es war Spannung pur. Das Böse zeigte sein wahres Gesicht und man war beim Lesen eigentlich durchweg nur am Bangen, dass es doch gut ausgehen wird. Das Lesen hat auch wieder unwahrscheinlich Spaß gemacht und ich freue mich nun schon wahnsinnig auf den zweiten Band.

 

8. „Throne of Glass – Kriegerin im Schatten“ von Sarah J. Maas (519 Seiten)

Eine gelungene Fortsetzung, die mich immer wieder überraschen konnte. Ich habe hier besseren Bezug zu den Protagonisten finden können als im ersten Band und auch die Story fand ich einiges spannender als bei seinem Vorgänger. Aber vor allem das Ende hat mich mit offenem Mund zurückgelassen.

 

9. „Revenge – Du bist niemals sicher“ von Lisa Jackson (110 Seiten, Rezensionsexemplar)

Dieser Thriller…war für mich kein Thriller. Auch wenn es sich angenehm hat lesen lassen, kam nicht wirklich Spannung auf beim Lesen. Ich denke, dass das der Kürze des Buches geschuldet ist und ich habe dadurch mal wieder gemerkt, dass Kurzgeschichten im Allgemeinen nichts für mich sind, da die Geschichten einfach nicht genug Raum haben, um sich zu entwickeln.

 

10. „Kaltes Land“ von Michael Tsokos (109 Seiten, Rezensionsexemplar)

Diesen Kurzthriller fand ich besser als den vorigen, denn trotz der wenigen Seiten, war die Story nicht langweilig und ich konnte mit fiebern bei dem Grauen, was in der Geschichte geschehen ist. Hier war für mich das Problem, dass ich mir einfach mehr Seiten gewünscht hätte, dass man etwas mehr Hintergrundwissen erhält, aber das ist schon meckern auf hohem Niveau.

 

11. „Der Fleischer“ von Daniel Holbe (92 Seiten, Rezensionsexemplar)

Dieser Kurzthriller konnte mich gar nicht begeistern. Es war für mich alles komplett undurchsichtig, ich wusste nie, wo ich mich gerade befinde und irgendwie habe ich keinen Zusammenhang entdeckt, sodass ich hier froh war, dass das Buch nach 92 Seiten beendet ist und ich nicht weiterlesen musste. Wäre es ein dickeres Buch, hätte ich es wohl abgebrochen.

 

12. „Im leuchtenden Sturm“ von Jennifer L. Armentrout (429 Seiten, Rezensionsexemplar)

Auch dieser zweite Band hat mir durchweg gefallen und ich bin einfach nur durch die Seiten gerast. Man erfährt immer mehr, was in der Welt geschieht und welche Gefahren drohen. Auch erfährt man mehr über Seths Hintergründe und kann seine Handlungen teilweise besser nachvollziehen. Ich liebe die Reihe einfach jetzt schon sehr.

 

13. „Sulwe“ von Lupita Nyong’o (52 Seiten, Rezensionsexemplar)

Ein wunderschönes Kinderbuch mit einer Gestaltung, die einfach bezaubernd ist. Außerdem vermittelt das Buch eine ganze Menge wichtiger Dinge, dass Kinder schon früh lernen können, dass es egal ist, wie jemand aussieht – wichtig ist, wie die Menschen im Innern sind und sich verhalten.

 

14. „Unter dem Kirschblütenbaum“ von Allen Say (34 Seiten, Rezensionsexemplar)

Diese Kindergeschichte war okay, aber ich kann dahinter keinen tieferen Sinn erkennen. Ich denke allerdings, dass es daran liegt, dass es eine alte japanische Geschichte ist und einfach die Mentalität in Japan eine ganz andere ist als bei uns. Auch die Illustrierungen haben mir leider nicht gefallen, passt allerdings zu der Geschichte.

 

Jaaaa, das waren die Bücher, die mich im Mai begleitet haben. Ich habe 4.550 Seiten gelesen und einige dieser Seiten konnten mich nicht überzeugen. Aber das ist für mich in Ordnung. Der nächste Lesemonat kommt und andere Geschichten können mich vielleicht mehr in den Bann ziehen.

Wie lief euer Lesemonat? Seid ihr zufrieden mit dem, was ihr gelesen habt? Konnten euch die Geschichten überzeugen? Schreibt es mir gern in die Kommentare

 

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