Rezensionen

„Mein Glück in deinen Händen“ von Mary Simses

Ihr Lieben,

ab und an braucht man zwischendurch mal ein Buch, welches leicht zu lesen ist. Ein Buch, bei dem man nicht viel nachdenken muss, sondern einfach das Geschriebene genießen kann. Ein Buch, welches einen vom Alltag ablenkt und auch immer mal wieder zum Schmunzeln bringt. Und genau solch ein Buch ist „Mein Glück in deinen Händen“ von Mary Simses. Es ist eine Geschichte, die nicht neu ist, aber dennoch Spaß macht gelesen zu werden. Eine Geschichte, die nicht von Dauer ist, aber in jede Zeit passt.

In dieser Geschichte geht es um Sara, die über den Verlust ihrer Beziehung zu ihrer großen Liebe Carter nie hinweggekommen ist. Sie hängt noch immer an ihm, doch das Schlimme an der Geschichte ist, dass ausgerechnet ihre Schwester Mariel der Grund für die Trennung ist. Und dem nicht genug – nun läuten auch noch die Hochzeitsglocken und damit kommt Sara noch weniger zurecht. Ihr Plan, die Hochzeit ihrer kleinen Schwester zu sabotieren, beginnt und die Hoffnung, Carter für sich zurück zu gewinnen.

Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl die Geschichte zu kennen, nicht genau so wie hier erzählt, aber dennoch kam nichts so wirklich unerwartet, dass ich als Leserin selten überrascht wurde. Denn das Ausspannen des Freundes der Schwester kennen wir spätestens seit dem Film „In den Schuhen meiner Schwester“ mit Cameron Diaz und auch die Sabotage der Hochzeit ist wohl vielen von uns bekannt aus „Bride Wars“ mit Anne Hethaway und Kate Hudson – dieses Buch eine gute Mischung aus beiden Filmen.

Doch wo die Filme vor allem mit Humor und Romantik überzeugen konnten, wurde dieses hier auch versucht, aber die Umsetzung haperte leider ein Wenig. Ja, es gab Momente, in welchen ich gut über die Situationen lachen konnte, aber diese waren eher selten und der romantische Aspekt, das Gefühl, das hat mir hier leider auf den meisten Seiten sehr gefehlt. Mary Simses versuchte sich an einer humorvollen Romanze, aber für mein Gefühl war es zu oft „drüber“, die Situationen zu erzwungen und teilweise war ich von Sara einfach nur genervt.

Aber das kann ich leider zu fast allen Charakteren in diesem Buch sagen. Sara benahm sich wie ein eifersüchtiger Teenager, Mariel, also ob sie an nichts die Schuld trägt und Carter, als würde ihn die ganze Sache gar nichts angehen. Der einzige Charakter, der mir wirklich gefiel, war David, aber der tauchte leider seltener auf, als ich es mir gewünscht hätte.

Ansonsten hat das Buch einen angenehmen Schreibstil und man kann es gut und flüssig lesen. Es ist ein Buch für zwischendurch und wie bereits erwähnt, man wird wohl nicht lange darüber nachdenken und die Geschichte im Kopf behalten. Dafür besticht es aber mit einem wunderschönen Cover und einem wirklich tollen Buchschnitt, in welchen ich mich direkt verliebt habe, als ich es gesehen hab.

„Mein Glück in deinen Händen“ war mein erstes Buch der Autorin und ich weiß nicht, ob ich noch weitere ihrer Werke lesen werde, da mir hier einfach die Tiefe in der Geschichte gefehlt hat. Aber wer diese nicht unbedingt braucht und auch mal gerne Geschichten liest, die durch mehrere Übertreibungen selten der Realität entsprechen werden, dem kann ich diese Geschichte dennoch empfehlen.

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