Rezensionen

„Secret Academy“ von Valentina Fast

Ihr Lieben,

selten hat ein Buch meine Meinung so oft umschwenken lassen wie „Secret Academy“ von Valentina Fast. Es hat einen starken Anfang, der direkt Lust darauf macht weiter zu lesen. Anfangs dachte ich wirklich, dass dieses Buch ein Highlight werden würde. Aber zwischendurch kamen immer wieder Phasen, die sich etwas gezogen haben. Es passierte nicht sehr viel und man fragte sich ab und an, was noch kommen würde. Aber das letzte Drittel des Buches nahm wieder so sehr an Fahrt auf, dass ich nun ungeduldig darauf warte, wie die Reise wohl weitergehen wird, denn das Ende…ich konnte es kaum glauben. Auf der einen Seite war es logisch, verständlich und eigentlich auch klar – auf der anderen Seite dachte ich nur „Das kann sie doch jetzt nicht wirklich machen“ und legte das Buch nach dem Beenden ungläubig zur Seite. Ich habe es im Buddyread gelesen und wir konnten uns auch nicht direkt austauschen, da wir beide die Geschehnisse erstmal sacken lassen mussten – es war einfach grandios!

Doch worum geht es in Secret Academy eigentlich? Wir begleiten Alexis während ihres letztes Jahres der Ausbildung zum Agent der MI20. Es ist eine Schule für außergewöhnliche Begabte. Alexis Ziel jedoch ist es ihre Ausbildung zu beenden und schnellstmöglich ihre Schwester adoptieren zu können. Bis zu dem Tag, an welchem Cassie aus dem Heim verschwindet, in welchem die beiden Schwestern gemeinsam aufgewachsen sind und das Alexis Welt komplett auf den Kopf stellt.

So…wo soll ich nun anfangen? Wie bereits erwähnt, das Buch startet unglaublich stark und machte mich damit nur neugieriger auf die Geschichte, als ich sowieso schon war. Die Story ist definitiv klasse und ich glaube auch, dass der Folgeband herausragend werden wird. Hier hatte ich zwischendurch aber meine Probleme, was zum Teil an Alexis selbst liegen kann. Ich wurde mit ihr nicht so recht warm, da sie sehr schwankend in ihrer Meinung war, sich oft umentschieden hat. Ich kann auch ihr Misstrauen in ihre Freunde irgendwo nachvollziehen, nachdem Cassie verschwunden ist, aber auf der anderen Seite denke ich mir, wenn man seinen Freunden schon nicht trauen kann – wem denn dann? 

Dafür habe ich mich ein bisschen in Adam verliebt und kann gar nicht mal so genau sagen, warum eigentlich. Er ist der Neue an der Schule, keiner kennt ihn. Er ist ruhig, zurückhaltend, gibt nicht viel von sich Preis. Und dennoch ist er für mich einer der interessantesten Charaktere des Buches, da er sehr geheimnisvoll wirkt und man einfach deutlich mehr über ihn erfahren möchte. Auch wenn ihm noch keiner so recht traut, hilft er dennoch, wo er kann und lässt niemanden im Stich.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Man kommt leicht durch die Seiten und sie schafft es in Momenten, in welchen man denkt, dass doch endlich mal wieder etwas passieren kann, mit wenigen Sätzen eine Spannung aufzubauen, dass man beim Lesen nicht mehr in der Lage ist, das Buch aus der Hand zu legen.

Ich für meinen Teil fand das Buch wirklich toll zu lesen, auch wenn es noch ein Müh besser hätte sein können. Aber ich denke, dass das auch einfach Geschmackssache ist. Ich freue mich dennoch schon sehr auf das zweite Buch und hoffe, dass ich mich dort dann auch mit Alexis mehr anfreunden kann.

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