Rezensionen

„Solange du da bist“ von Marc Levy

Ihr Lieben,

ach was liebe ich die Bücher von Marc Levy. Egal welches ich gelesen habe, es war nahezu jedes Mal ein perfektes Leseerlebnis. So auch bei „Solange du da bist“. Viele kennen den Film mit Marc Ruffalo und Reese Witherspoon und kaum einer weiß, dass dies eine Buchverfilmung ist was ich sehr schade finde, denn auch jetzt, nach wiederholtem Lesen, stelle ich fest, dass das Buch noch so viel besser ist als der Film. Es ist emotionaler, Arthur und Lauren scheinen noch perfekter zusammen zu passen und die ordentliche Ladung Humor fehlte im Film gefühlt gänzlich, auch wenn ich ihn dennoch sehr mochte, sie haben wenig gemeinsam was Handlung und Gefühle angeht. Das Buch verdient meiner Meinung nach deutlich mehr Aufmerksamkeit, Levy’s Werke generell sollten mehr gelesen und geschätzt werden.

Doch worum geht es? Nach einem Autounfall liegt Lauren im Koma ohne jegliche Hoffnungen. Arthur zieht in ihre alte Wohnung und hört plötzlich im Schrank jemanden singen. Er öffnet den Schrank, erschreckt sich, denn eine fremde Frau sitzt in ihm und freut sich, dass sie endlich von jemandem gesehen wird – es ist Lauren! Vielmehr der Geist von Lauren, denn diese liegt noch immer im Krankenhaus. Arthur lässt sich auf diese unglaubliche Geschichte ein und es beginnt ein Abenteuer über Liebe, Hoffnung und Vernunft.

Inhaltlich möchte ich gar nicht viel mehr sagen, denn das würde der Geschichte zu viel wegnehmen. Was ich aber sagen kann und auch möchte ist, dass dieses Buch dem Leser ein Stück weit die Augen öffnen kann. Es zeigt, wie wichtig es ist, jede Sekunde eines jeden Tages zu genießen, zu leben. Es kann schnell der Tag kommen, an dem Alles vorbei ist, wie bei Lauren. Dennoch hat sie ihre Hoffnungen und Wünsche nicht verloren, ist ein positiv eingestellter Mensch und nutzt die Zeit, die ihr noch bleibt.

„Solange du da bist“ ist zwar nur ein relativ dünnes Buch, dennoch habe ich beim Lesen jede einzelne Seite geliebt. Es ist vielleicht kein realistisches Buch, aber dennoch gibt es einem sehr viel beim Lesen und das ist doch das Wichtige dabei, oder nicht? Von mir immer und immer wieder eine klare Leseempfehlung.

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