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“Legend of the North: Das Blut deiner Bestimmung” von Laura Nick Autorin

Ihr Lieben,

gerade erst begonnen, mussten wir nun schon wieder Abschied vom Swen-Internat, also auch von Ivy, Henrik und den anderen tapferen Kämpfern nehmen. War ich dafür bereit? Definitiv nicht! Würde ich mich freuen, wenn es doch mal eine Fortsetzung geben würde? Auf jeden Fall!! Ich habe mich in dieser Welt einfach so wohl gefühlt, dass ich mich nicht verabschieden wollte. Es gibt noch so viel, was wir als Leser_innen entdecken könnten – Laura, schreibst du bitte weiter?

Mir kam das Ende zu früh, ich wollte es noch nicht lesen. Ich wollte so gern wissen, wie es weiter geht, ob sie alle weiteren Hürden meistern würden. Geht es den Freunden gut? Wie verläuft ihr weiteres Leben? Werden sie glücklich? Und das sind nur ein paar der Fragen – alles andere würde spoilern.

Aber so sehr ich dieses Buch auch wieder geliebt habe – es gab wieder diesen einen Moment. Einen Augenblick, der so unerwartet kam und mich erschüttert hat. Eine Sekunde, die gereicht hat, dass ich Laura (wieder einmal) kurzzeitig verflucht habe und mich gefragt hab, warum sie unser aller Herzen nur immer wieder brechen möchte – wie viel sollen wir denn noch verkraften? Mein Herz blutet noch immer bei dem bloßen Gedanken daran, wie es unseren Freunden damit gehen soll, wenn wir selbst schon so leiden… es wird wohl noch eine Weile dauern, bis ich diesen schicksalshaften Moment verkraftet habe.

Aber abgesehen davon konnte mich nicht nur Lauras Sinn zur Dramatik, sondern auch ihr Schreibstil selbst wieder komplett überzeugen. Die bildhafte Vorstellung der goldenen Stadt oder auch den Palast der Waldkönigin – ich konnte es mir einfach unglaublich gut vorstellen, denn Laura beschreibt die Dinge so, wie ich es liebe – detailliert ohne dabei zu ausschweifend zu werden. Einfach on Point – und ich liebs.

Mehr vermag ich gar nicht zum Buch zu sagen, da es sich um einen zweiten Band handelt und ich nicht spoilern möchte. Nur sollte jede_r dieses Buch lesen, wenn man Geschichten aus der nordischen Mythologie abseits des Marvel-Universums mag, da Laura sich viel an Fakten gehalten und recherchiert hat. Meinerseits definitiv eine Empfehlung.

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