Rezensionen

„Magisch verschwunden“ von Ina Linger und Cina Bard

Ihr Lieben,

wenn man Autoren kennt, dann freut man sich, wenn man ihre Bücher lesen darf. Wenn man sie nicht kennt und dennoch gefragt wird, ob man eines ihrer Bücher rezensieren würde, dann ist das für mich eine der schönsten Bestätigungen für das, was ich so gerne mache. Und wenn man dann noch eine Geschichte lesen darf, die in andere Welten führt und den Leser den Alltag vergessen lässt, dann ist man umso glücklicher darüber.

So ging es mir mit „Magisch Verschwunden“. Ich habe weder von Ina Linger noch von Cina Bard bisher etwas gehört geschweige denn gelesen, wurde aber gefragt, ob ich ihr neuestes Werk rezensieren würde. Der Klappentext sprach mich sofort an und auch ein Blick in die Leseprobe sagte mir direkt zu, sodass ich schnell mit dem Lesen begann und eine tolle Geschichte erhalten habe.

In „Magisch verschwunden“ begleiten wir Robin – ein junges Mädchen, die ihren besten Freund Will sucht, denn dieser ist plötzlich verschwunden – in St. Mary’s – einer der kleinsten der Scilly-Inseln. Keiner weiß, wo er steckt und die Ermittlungen gehen Robin deutlich zu langsam voran. So beschließt sie selbst nach ihm zu suchen. Doch sie ahnt nicht, in was für eine Geschichte sie dadurch gelangt.

Ich wusste das ganze Buch über nicht, ob Robin mir nun sympatisch ist oder nicht – es war ständig im Wechsel. Ich denke aber, dass es eventuell auch einfach am Alter liegt. Man konnte mir ihr mitfühlen, aber es gab auch immer wieder Momente, in welchen ich sie schütteln und fragen wollte, warum sie eigentlich so naiv ist. Sie ist den Menschen gegenüber äußerst misstrauisch, lässt sich aber dennoch auf Pläne ein ohne große Einweisung oder Hintergrundinformationen. Sie begibt sich auf eine gefährliche Reise und hat kaum eine Ahnung, worauf sie sich eingelassen hat. Sie hat nur Will im Kopf und nimmt dafür jede Konsequenz in Kauf, ohne darüber nachzudenken, welche Konsequenzen das im Nachhinein für sie haben könnte. Dass sie vielleicht sogar niemals bei ihm ankommt oder mit ihrer Aktion nicht nur sich selbst, sondern auch Will in Gefahr bringen könnte. Ob alles gut ausgeht? Lest selbst 😉

Wir bekommen bei „Magisch verschwunden“ nicht nur ein spannendes Buch, sondern auch ein Buch mit Witz  („Robin Hoodie“), Romantik und Fantasie. Es ist facettenreich und unterhaltsam und brachte mir einige gute Lesestunden.

Aber nicht nur die Geschichte, sondern auch der Schreibstil von Ina Linger und Cina Bard hat gefallen. Ich hatte zwar anfänglich meine Probleme, bin über manche Satzbauten gestolpert, aber im Laufe der Geschichte habe ich mich dann doch schnell daran gewöhnt, sodass ich das Buch genießen und mit Robin mitfiebern konnte.

 

Das Buch bekommt von mir 4/5 Sterne ♥

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