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“A Storm between Us” von Nina Bilinszki

Ihr Lieben,

der Between Us Reihe von Nina Bilinszki habe ich irgendwie in der Vergangenheit nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt und frage mich mittlerweile, warum eigentlich nicht? Binnen kürzester Zeit habe ich mich den drei Geschichten gewidmet und jede auf ihre eigene Art geliebt.

Klappentext: Seit ihrer besten Freundin etwas Furchtbares zugestoßen ist, wofür Mia sich die Schuld gibt, lässt die Studentin niemanden mehr an sich heran. Nur ihre Rockband gibt ihr ein wenig Halt. Als Mia bei einer Bandprobe den attraktiven Noah kennenlernt, ist ihr erster Impuls, ihn auf Abstand zu halten. Stattdessen geht Noahs offene, einfühlsame Art Mia unter die Haut – vor allem, als sie feststellt, dass es auch in seinem Leben etwas gibt, das ihn sehr verletzt. Doch anders als Mia verschließt Noah sich nicht vor der Welt. Kann er ihr zeigen, wie sie die Mauern, die sie um sich errichtet hat, einreißen kann? Kann er ihr helfen, sich der Liebe und dem Leben gegenüber wieder zu öffnen?

In den vorigen Bänden haben wir Mia schon etwas kennenlernen können, jedoch konnte ich sie nie wirklich einschätzen. Sie war sehr zurückhaltend, wirkte immer wieder kühl auf Andere und war einfach unnahbar. Sie hatte keine Freunde und war eine regelrechte Einzelgängerin, die nur während der Bandproben und Auftritte die Gesellschaft anderer Leute zu ertragen schien. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich mit der Geschichte von ihr und Noah – der das komplette Gegenteil von ihr ist – mich auf irgendeine Art und Weise berühren könnte. Umso überraschter war ich dann von der Geschichte, die Mia zu der Person hat werden lassen, die sie heute ist. 

Umso weiter die Geschichte von Mia vorangeschritten ist, umso mehr lernten wir sie auch kennen. Ich verstand nach und nach immer mehr, warum sie sich so gibt, warum sie niemanden an sich heran lässt und warum es ihr so schwer fällt anderen Menschen zu vertrauen. Sie wurde immer greifbarer für mich und ich kann absolut verstehen, warum sie so gehandelt hat und es dadurch nur noch schlimmer wurde. Mias Geschichte ging mir unglaublich ans Herz und ich hätte sie nur immer wieder gern in den Arm genommen.

Aber auch Noah konnte mich wirklich überraschen. Gab er in den vorigen Teilen immer vor, eher der Sunnyboy zu sein, der jedes Wochenende eine Andere mit ins Wohnheim nimmt und nichts wirklich ernst nimmt im Leben, erfahren wir in diesem Buch, dass auch er sich nur so verhält, um sich zu schützen. Dass sein Vertrauen in einen Menschen, der ihm näher kaum stehen konnte, so sehr zerstört wurde, dass er einfach überfordert ist und regelrecht Zukunftsängste hat. Teilweise wurde schon etwas aus seinem Leben in den vorigen Teilen erwähnt, aber in “A Storm between Us” erfahren wir erst das gesamte Ausmaß der Sorgen, die er sich wirklich macht. 

Zusammen ergänzen sich Mia und Noah unglaublich gut. Sie verstehen einander und bauen sich gegenseitig auf, wenn das Leben wieder einmal zu viel wurde. Es war so schön dabei zuzusehen, wie Beide von jeweils Anderen lernten und wie diese besondere Beziehung nach und nach immer weiter wuchs. Wie Beide sich in eine Richtung entwickelten, auf die sie einfach stolz sein können und wie sehr ich beim Lesen spüren konnte, dass sie einander einfach sehr brauchen.

Nina Bilinszki schreibt sehr gefühlvoll. Ich bin nur so durch die Geschichten gerauscht und konnte mich kaum von ihnen trennen, sobald ich in eine davon abgetaucht bin. So unterschiedlich die einzelnen Schicksale der drei Bände auch waren, so spannend und gefühlvoll waren sie doch alle auch. Auch wenn es die ersten Bücher der Autorin waren, denen ich mich gewidmet habe, es werden sicher nicht die letzten gewesen sein, denn diese Reihe ist jetzt schon eine Herzensreihe von mir und ich freue mich auf alles Weitere, was aus Ninas Feder entstehen wird.

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