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“Die magischen Bücher: Ray und Runa” von Chrissy Em Rose

Ihr Lieben,

es ist kein Geheimnis, wie sehr ich die Magischen Bücher der lieben Chrissy Em Rose liebe. Jeder einzelne Band war für mich ein wundervolles Abenteuer, welches ich gern gelesen habe. So machte auch der 4. Band der Reihe wieder viel Spaß, auch wenn es hier kleine Kritikpunkte gibt.

Klappentext: Leandra und ihre Gefährten sind kurz vor dem Ziel, doch es gibt keinerlei Hinweise zu dem letzten magischen Buch. Um sich von den vergangenen Geschehnissen zu erholen, richtet sich die Gruppe in einem neuen Trainingslager ein. Währenddessen lüften Leandras Visionen die Geheimnisse um den mysteriösen Magier, der vor über hundert Jahren die Bücher bannte. Doch die Ruhe währt nicht lange, denn nicht nur Tim stellt eine Gefahr dar, der Verrat lauert hinter allen Ecken. Allen voran in der eigenen Familie: Liebe, Hiebe, Heiterkeit, Mama weint und Papa schreit. Liebe, Triebe, helle Kerzen, Mama leidet, Papa hat starke Schmerzen. Liebe, Diebe, Kinderlein, leiden müssen sie, so ist es fein! Es wird Zeit, den blutigen Geheimnissen ein Ende zu bereiten.

Der vorherige Band ist bei mir schon eine ganze Weile her, sodass ich nicht mehr genau wusste, was zuletzt passiert ist und wo Leandra und ihre Gefährten aktuell stehen. Aber dachte ich vorm Lesen noch, dass ich mir ein “Was bisher geschah” gewünscht hätte, hat sich dieser Wunsch null komma nichts in Luft aufgelöst, denn die Autorin hat in den ersten Kapiteln während der Handlung noch mal das Geschehene einfließen lassen, was ich perfekt gelöst fand. Ich bekam meine Auffrischung gleichzeitig mit neuen Ereignissen  – was wünscht man sich als Leser_in mehr?

Anders als in den vorherigen Bänden, sind wir in diesem Band nicht ununterbrochen auf gefährlichen Missionen unterwegs, vielmehr erfahren wir viele Dinge, die einige der bisherigen Fragen beantworten. Dadurch zog sich dieser Band für mich an einigen Stellen leider, auch wenn ich weiß, dass es wichtig war, eben diese Dinge zu erfahren. 

Das ist aber auch das Einzige, was ich zu bemängeln habe, denn ansonsten macht die Reihe einfach Spaß. Man merkt beim Lesen immer mehr, dass es auf das Finale zugeht – die Atmosphäre verändert sich und man wartet gespannt auf das, was wohl kommen mag. Noch immer wissen wir nicht, wem wir wirklich trauen können – Wer ist Freund? Wer Feind? – und noch immer weiß Leandra nicht, was ihr Herz wirklich will. Aber auch diese Fragen werden allmählich geklärt, sodass wir nach und nach so langsam ein gesamtes Bild darüber erhalten, was wirklich geschehen ist und was es gilt aufzuhalten.

Und was war gemein? Genau, das Ende. Ich war so im Sog, dass ich nun wiederum sehr froh war, so lange nicht weitergelesen zu haben, denn mittlerweile ist auch der finale Band erschienen und ich konnte direkt weiterlesen.

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