Märchen + Märchenadaptionen,  Rezensionen

“Alice im Bann der Herzkönigin” von Liz Braswell

Ihr Lieben,

nachdem mich der Twisted Tales Band von Peter Pan leider kaum begeistern konnte, hatte ich echt Bedenken die Geschichte rund um Alice zu lesen, da ich von Einigen gehört habe, dass dieser schlechter sein soll – doch Gott sei Dank war dem nicht so und ich hatte hier wirklich Spaß dabei, Alice dabei zu begleiten, wie sie versucht das Wunderland zu retten.

Klappentext: Die achtzehnjährige Alice ist anders als die Mädchen in ihrem Alter – sie ist neugierig und an allem interessiert. Doch als sie Fotos entwickelt, tauchen plötzlich altbekannte Gesichter auf: die Herzkönigin, der verrückte Hutmacher, die Raupe. Irgendetwas an ihnen ist unheimlich und schließlich entdeckt sie darauf ein schwer verletztes Mädchen … Alice kehrt an den Ort des Unsinns aus ihrer Kindheit zurück, um die tyrannische Herrschaft der Herzkönigin zu beenden. Aber wird ihr das gelingen – vor dem Ende der Zeit?

Anders als in der uns bekannten Disneygeschichte von Alice ist Alice hier schon ein paar Jahre älter, weshalb ihre Schwester auch immer wieder versucht sie mit jungen Männern zu verkuppeln – schließlich ist Alice ja auch im heiratsfähigen Alter. Doch ebenso wie in der uns bekannten Geschichte, liebt sie es zu Träumen und das Leben locker zu sehen. Eine große Leidenschaft von Alice ist es zu fotografieren, wobei sie sehr von ihrer Tante unterstützt wird. Doch wo andere Personen genau das sehen, was Alice fotografiert hat sieht Alice ihre Freunde und Feinde aus dem Wunderland und versucht verzweifelt, zu ihnen zu kommen, um zu helfen.

Ich fand diese Version der Geschichte unglaublich erfrischend. Wir haben immer zwischen dem Wunderland und Angelland – wo Alice wohnt – gewechselt, denn ebenso wie im Wunderland ist auch ihre Heimat in Gefahr und so muss Alice sich zwei Schicksalen gleichzeitig stellen – ob diese vielleicht miteinander verbunden sind? Während sie in der realen Welt versuchen muss einen ruhigen Kopf zu behalten, muss sie sich im Wunderland auf Wahnsinn und Unsinn einlassen, um voran zu kommen – gar keine so einfache Sache.

Im Gegensatz zu der Geschichte von Peter Pan bin ich hier einfach nur durch die Seiten geflogen und konnte teilweise kaum aufhören zu lesen, denn ich hatte viel Freude bei Alice Abenteuer. Es gab zwar zwischendurch ein paar Momente, die etwas langatmig wirkten, aber alles in allem war es ein tolles Buch, welches ich gern gelesen habe und demnach wirklich empfehlen kann.

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