Rezensionen

“Das Mondtor” von Karola Löwenstein

Ihr Lieben,

bei “Das Mondtor” war ich direkt fasziniert, als ich das wunderschöne Cover gesehen habe, denn man ahnt direkt, dass es magisch werden wird. Aber auch der Klappentext versprach eine großartige Geschichte und ich freute mich darauf, diese Welt und somit den ersten Band der Chroniken von Galadon zu entdecken.

Klappentext: Nasja kann nur darauf hoffen, dass Nemos sie lieben wird. Der junge König von Galadon hat genauso wenig wie sie um diese Ehe gebeten. Doch Nasja wird ihre Pflicht erfüllen, auch wenn sie weiß, dass nicht jeder am Hof eine Nymphe willkommen heißen wird. Sie will Gutes für die Menschen von Galadon und für die Nymphen in ihrer Heimat tun. Wenn sie zusammenhalten, können sie etwas gegen die Zentauren erreichen, die jede Schwäche ihrer Feinde ausnutzen. Doch schnell wird Nasja klar, dass nichts so ist, wie sie es erhofft hat. Ihr größter Feind ist ganz nah und gegen ihn hat sie nichts in der Hand. Sie muss sich auf die alte Magie der Nymphen besinnen, die tief in ihr verborgen ist. Nur so hat sie eine Chance zu überleben.

Na, das klingt doch gut, oder? Ich kann euch sagen, dass es das auch ist. Wir alle kennen wohl schon eine Menge Geschichten mit Zwergen, Nymphen oder auch Zentauren – aber verbunden in einer Welt, die von den Menschen beinahe regiert wird? Das war auch für mich eine neue Entdeckung und ich mochte die Geschichte wirklich sehr gern.

Nasja ist ein junges Mädchen, welches unglaublich neugierig ist und sich nur ungern den Regeln ihres Vaters beugt. Dennoch weiß sie genau, wo ihr Platz ist und was ihr Vater – und ihr Volk – von ihr erwarten, um den Frieden zwischen den Völkern zu wahren. Auch in den Situationen, in welchen jeder andere schon aufgegeben hätte, bewahrt sie einen kühlen Kopf, sucht nach Mitteln und Wegen und widersetzt sich doch den Anweisungen, die sie erhält. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, Nasja in diesem Buch zu begleiten. Zu sehen, wie sie an ihren Aufgaben und den Problemen wächst und dennoch auf eine Art ganz sie selbst bleibt. Verantwortung steht bei ihr ganz oben und so riskiert sie immer wieder eine Menge, um dieser auch gerecht zu werden.

Auch die anderen Charaktere konnten mich in ihrer Rolle überzeugen. Sobald man sie erst einmal kennengelernt hat, wusste man genau, wie die Person sich verhalten würde – ob man das wollte oder nicht – aber so blieben sie ihrem Charakter treu und waren für meinen Geschmack auch authentisch ausgearbeitet. Es wurde auch nicht langweilig, denn trotzdem man eine gewisse Ahnung hatte, wo die Reise hingehen würde oder was wir von den einzelnen Charakteren erwarten könnten, wurde man doch immer wieder überrascht.

Für mich war das Buch von vorn bis hinten spannend und ich habe es einfach sehr genossen, die Geschichte zu entdecken und immer neue Seiten von ihr zu erfahren. Es ist erst der Auftakt einer Trilogie, aber ich freue mich schon jetzt, auch die weiteren Bände lesen zu können, denn Karola Löwenstein zieht ihre Leser mit ihrem tollen und spannenden Schreibstil in ihren Bann und macht uns neugierig auf das, was noch so kommen mag.

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