Rezensionen

“Die Götter von Atlantis” von Freya von Korff

Ihr Lieben,

kennt ihr das? Ihr wollt unbedingt wissen, wie eine Buchreihe endet, könnt kaum erwarten, dass der finale Band erscheint und doch bringt ihr es nicht über euch, das Buch zur Hand zu nehmen, weil ihr nicht wollt, dass die Reihe endet? Mir ging es mit “Die Götter von Atlantis” genau so – der vorige Band hat extrem spannend geendet und ich war super neugierig darauf, ob Ria Percy vor Kleito retten kann und konnte mich doch nicht überwinden diesen Band dann auch zu lesen, weil ich nicht bereit für den Abschied war. Auch jetzt, einige Wochen später, möchte ich eigentlich nicht akzeptieren, dass ich Ria, Percy und Ben Lebewohl sagen musste und hoffe, dass es doch irgendwann noch mal ein Wiedersehen geben wird.

Klappentext: Das Ende von Atlantis naht… Gejagt von ihrer Erzfeindin setzt Ria alles daran, um Percy zu befreien. Doch am Horizont braut sich eine Katastrophe zusammen. Atlantis erhebt sich und nichts wird so sein wie vorher. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Ria ist auf der Flucht! Gemeinsam mit Rider und Ben reist sie auf der CRONOS und ihrer neuen Mannschaft quer durch Europa. Trotz der erbitterten Verfolgung durch Gräfin Eleana suchen sie nach Verbündeten, um endlich die letzten Geheimnisse von Atlantis lüften zu können. Es ist ihre einzige Hoffnung auf einen Sieg gegen die Prinzessin und ein Wiedersehen mit Percy. Doch während dieser in den Fängen von Kleito die düstere Wahrheit über den verlorenen Kontinent erfährt, begreift Ria langsam aber sicher ihre eigene Rolle in diesem zum Leben erwachten Mythos. Sie muss sich ihrem Schicksal stellen – und ein Opfer bringen. Als sich die Dinge in den Ruinen der untergegangenen Stadt zuspitzen, steht die Zukunft aller auf dem Spiel. Ist der fehlende Teil der Sage von Atlantis ein Anfang … oder ein Ende?

Was soll ich sagen? Ich bin nach wie vor einfach begeistert und habe zum Ende hin richtig mit gefiebert, da eine Wendung die nächste jagte und ich keine Ahnung hatte, wie genau das Buch nun ausgehen wird. Ich habe auch einige Tränen vergossen, da wir uns von Charakteren verabschieden müssen, die ich auf ihre verquere Art doch mochte und bei welchen es ein merkwürdiges Gefühl war, zu wissen, dass sie nun nicht mehr dabei sind. Freya schaffte es dieses Mal wirklich, uns Leser_innen leiden zu lassen, uns Hoffnungen zu machen und dann doch wieder unser Herz zu brechen. Aber am Ende war ich einfach nur begeistert von der Geschichte, die ich hier erhalten habe.

Ich mochte auch den ersten Band damals schon gern, sah aber noch Potential nach oben und kann nun – nach Beenden der Reihe – sagen, dass ich nicht nur bei den Charakteren selbst, sondern auch bei der Autorin eine Entwicklung gespürt habe. Szenen wurden besser ausgearbeitet, der Spannungsbogen besser gehalten und ich habe einfach von Seite zu Seite gemerkt, wie die Geschichte und das Können immer weiter wuchsen. Es war eine spannende Reise – nicht nur inhaltlich sondern auch stilistisch und ich bin sehr froh, dass ich damals nicht nein zum ersten Band gesagt habe.

Auch wenn mir der Abschied aus Atlantis schwer gefallen ist, freue ich mich nun schon auf weitere Werke von Freya und hoffe, dass viele Leser_innen unter euch Freyas Geschichten eine Chance geben – ihr werdet es nicht bereuen <3

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